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Hoch- und Industriebau

Neues Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung, Renningen
Auftraggeber: Robert Bosch GmbH
Bearbeitungszeitraum: 2011 - 2014

 
Auf dem ca. 100 ha großen Gelände werden 14 Gebäude errichtet, in welchen ca. 1200 Mitarbeiter im Bereich der Grundlagenforschung für alle Geschäftsbereiche ab ca. 2015 tätig sein werden. Die Baugrunderkundung und Gründungs- beratung für die zum Teil teilunterkellerten Gebäude in dem durch Auffüllungen geprägten Gelände erfolgten mittels Bohrungen, Sondierungen und Schürfen.

Die Gründung erfolgte auf Bohrpfählen bzw. flach im Festgestein. Aufgrund des im Untergrund vorhandenen Oberen Muschelkalkes, in welchem Hohlräume (Verkarstung) nicht gänzlich auszuschließen sind, wurde der Baugrund unterhalb der Gründungselemente ergänzend untersucht.

Bei den Bohrpfählen wurden Pilotbohrungen bis mindestens 10 m unterhalb der Pfahlsohle abgeteuft, bei den Flachgründungen kamen geophysikalische Untersuchungen zum Einsatz. Im Lastabtragungsbereich wurden keine größeren Hohlräume festgestellt. Die Herstellung der bereichsweise schwierig zu sichernden Baugruben sowie sämtliche Gründungsarbeiten wurden durch uns fachtechnisch begleitet.

Robert Bosch College als erstes United World College (UWC)
in Deutschland
Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung/Robert Bosch GmbH
Bearbeitungszeitraum: 2012 - 2015

 
Auf dem Gelände eines ehemaligen Kartäuserklosters bei Freiburg entsteht das UWC Robert Bosch College. Hierbei werden das bestehende Kloster zur Nutzung als Schulgebäude umgebaut und für die Schüler und Lehrer ein Wohndorf mit 12 kubusartigen Neubauten an einem Hang errichtet.

Hinter dem Klosterbestandsgebäude wird ein Auditorium mit Mensa in den Hang hinein gebaut. Eine besondere Herausforderung war die Errichtung der Baugruben für das Wohndorf in steilem Hanggelände sowie die Sicherung von hinter dem Kloster liegender Baudenkmäler. Die Bauarbeiten wurden durch uns fachtechnisch begleitet.

Neubau Weingut Franz Keller, Oberbergen
Auftraggeber: privat
Bearbeitungszeitraum: Vorerkundung 2008, Haupterkundung 2010, Planung 2010/11, Baubetreuung 2011/12

 
In Oberbergen im Kaiserstuhl wurde ein neues Weingut errichtet. Zur Errichtung des geplanten Gebäudes war eine etwa 130 m lange und mehr als 12 m tiefe Baugrube am Rande einer bestehenden Lösssteilböschung mit einer Höhe von ca. 10 m erforderlich. Somit ergibt sich eine Gesamthöhe des Gelände- sprungs von über 20 m. Der Verbau wird als dauerhafte Stützkonstruktion ausgeführt. Er ist als aufgelöste Bohrpfahlwand konzipiert, der den Erddruck aufnimmt.

Von der Ingenieurgruppe Geotechnik wurde die Verbau- und Aushubplanung vorgenommen. Die Verbau- und Aushubarbeiten wurden durch die Ingenieurgruppe Geotechnik betreut. Zur wirtschaftlichen Optimierung erfolgten im Vorfeld Eignungs- versuche in Hinblick auf die Mikropfahlherstellung und Bemessung. Die Anzahl der erforderlichen Verankerungs- elemente konnte so um etwa einhundert Stück reduziert werden.

Visualisierung: Sacker Architekten, Freiburg

Testo AG
Neubau eines Verwaltungs- und Laborgebäudes in Titisee,
Auftraggeber: testo AG, Lenzkirch
Bearbeitungsjahr: 2009/2010

Auf einem Grundstück südlich der B31 in Titisee realisiert die Testo AG den Neubau eines viergeschossigen Gebäudes als Teil eines großen Verwaltungs- und Lagergebäudekomplexes. Die gesamte Baumaßnahme wurde durch unser Haus fachgutachterlich begleitet (Baugrunderkundung, Geotechnischer Bericht).

Neckar Tower in Villingen-Schwenningen        

Auftraggeber: J S K International, Architekten und Ingenieure GmbH, Frankfurt/M.
Wohnungsbaugesellschaft Villingen-Schwenningen mbH
Bearbeitungszeitraum: November 2008 bis Ende 2009

Am nördlichen Rand des Landesgartenschaugeländes im Stadtbezirk Schwenningen wurde in der Nähe des Bahnhofs der 13-geschossige Neckar Tower errichtet. Die Gründung des Bauwerks mit Tiefgarage und Untergeschoss erfolgte auf einer tragenden Bodenplatte im Festgestein des Unterkeupers. In den Dolomitsteinen des Unterkeupers kommt gespanntes Grundwasser vor, das im Abstrom einer ehemaligen metallverarbeitenden Fabrik liegt und mit organischen Schadstoffen belastet ist. Das Bauwerk musste daher gegen drückendes Wasser von außen abgedichtet werden. Während der Bauzeit war eine Wasserhaltung mit anschließender Reinigung des Grundwassers erforderlich. Aufgrund der Nähe zum Bahndamm, der Nachbarbebauung und der angrenzenden Neckarstraße musste die Baugrube größtenteils durch einen verformungsarmen Verbau gesichert werden.

Neubau eines Kamins beim Heizkraftwerk der Uniklinik Freiburg
Auftraggeber: Stadt Freiburg, Baurechtsamt
Bearbeitungszeitraum: 2010/2011

An dem bestehenden Heizkraftwerk wurde ein neuer Kamin errichtet. Ein ausreichend tragfähiger Untergrund wurde erst in einer Tiefe von ca. 4 m aufgeschlossen. Ferner waren aufgrund der Nähe zu Nachbarbebauungen in Tiefen bis ca. 8 m unter Gelände Bestands-fundamente vorhanden.
Aufgrund der gegebenen Randbedingungen wurden die Lasten über Tiefgründungsmaßnahmen (Pfahlgründung mittels Mikropfähle) in den Untergrund eingeleitet. Bei der Dimensionierung und Bemessung der Mikropfähle war eine Wechselbelastung (Lastwechsel von Druck auf Zug) der Mikropfähle zu berücksichtigen. 

Sporthalle Ellenrieder Gymnasium
Auftraggeber: Stadt Konstanz, Hochbau und Liegenschaftsamt
Bearbeitungszeitraum: 2009 bis 2010
Zwischen dem Ellenrieder Gymnasium und der Wallgutschule wurde die bestehende Sporthalle abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der Neubau grenzt unmittelbar an die beiden bestehenden Schulgebäude an, wobei die Sohle ca. 3 m unter der Geländeoberfläche liegt. Die Baugrundverhältnisse sind vergleichsweise schwierig, da bis ca. 15 m Tiefe sehr setzungsweiche „Beckentone“ vorhanden sind und das Grundwasser bis annähernd zur Geländeoberfläche ansteigen kann. Die Baugrube wurde durch eine Spundwand, die in Höhe der Baugrubensohle durch einen abschnittsweise eingebrachten Unterbeton ausgesteift wurde, gesichert. Es wurde eine Pfahl-Platten-Gründung ausgeführt, wobei die Pfähle (Mikropfähle) auch zur Auftriebssicherung dienen. Die Tragfähigkeit der Pfähle (Druck-Zug-Wechselbelastung) wurde durch zyklische Zugversuche überprüft.
 
Bodensee-Therme (mit angrenzender Parkpalette), Konstanz
Auftraggeber: Bädergesellschaft Konstanz
Bearbeitungszeit: 1999 bis 2007
Das bestehende Schwimmbad wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bei schwierigen, ungleichen  Baugrundverhältnissen in unmittelbarer Nähe zum Bodensee (weiche "Beckentone") wurde bei dem mehrgeschossigen Gebäude eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung ausgeführt. Die Pfähle dienen bei hohen Bodenseewasserständen auch zur Auftriebssicherung des Gebäudes. Zur Auftriebssicherung der Baugrubensohle musste das Grundwasser durch Schwerkraftbrunnen in den unter den Beckentonen vorhandenen Rheinkiesen entspannt werden.

Erweiterung Universitätsbibliothek, Karlsruhe
Auftraggeber: Staatl. Vermögens- und Hochbauamt, Karlsruhe
Bearbeitungszeitraum: 2000 bis 2003
Der 5-geschossige Erweiterungsbau grenzt unmittelbar an das 15-geschossige Bibliotheksgebäude an, wobei der Erweiterungsbau etwa 1,5m tiefer als das Bibliotheksgebäude liegt. Zur Sicherung des Bestandsgebäudes im Bauzustand wurde unmittelbar neben den Bestandsfundamenten eine Spundwand eingebracht, die oben in die Bestandsfundamente bzw. die angrenzende Bodenplatte rückverhängt wurde. Auf diese Weise konnten wesentlich aufwändigere Unterfangungsarbeiten oder eine Rückverhängung über Injektionsanker vermieden werden.

Erweiterung IKEA Freiburg
Auftraggeber: IKEA Verwaltungs GmbH, Hofheim-Wallau
Bearbeitungsjahr: 2006
Das bestehende IKEA Einrichtungshaus wurde durch einen Lageranbau und durch den Neubau einer Parkpalette mit vier Ebenen erweitert. In diesem Zusammenhang fand eine Baugrunderkundung und geotechnische Beratung für die Planung und Ausführung statt.

Umbau / Neubau des Augustiner Museums Freiburg
Auftraggeber: Stadt Freiburg
Bearbeitungszeitraum: 2002 bis 2016

Das Augustiner Museum Freiburg wird in mehreren Bauabschnitten umgebaut bzw. neugebaut. Im 1. Bauabschnitt wurde das bestehende Kirchenschiff umgebaut; hierzu waren Düsenstrahlunterfangungen am historischen Bestand erforderlich.
Für den 2. Bauabschnitt wurde zwischen den bestehenden historischen Gebäuden eine bis zu 8,5 m tiefe Baugrube bei sehr beengten Verhältnissen erstellt. Hierfür war u. a. eine Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden für geplante archäologische Grabungen erforderlich. Ausgeführt wurden ein rückverhängter Trägerverbau sowie Düsenstrahlunterfangungen. Die Gründung des Hochbaukranes erfolgte über Mikropfähle im Bereich der historischen Stadtmauer/Stadtgraben. Von der Ingenieurgruppe Geotechnik wurde die Verbau- und Aushubplanung für den 2. Bauabschnitt zusammen mit weiteren Fachingenieuren vorgenommen. Für den derzeit laufenden 3. Bauabschnitt werden gemeinsam mit weiteren Fachingenieuren Unterfangungsmaßnahmen innerhalb des Bestandsgebäudes geplant.

Neubau eines Pressenkellers in Bestandshalle Fa. Neumayer, Hausach
Auftraggeber: privat
Bearbeitungszeitraum: 2015

Für den Neubau eines Pressenkellers innerhalb einer Bestandshalle war eine Baugrubensicherung erforderlich. Die Baugrube mit Tiefen von bis zu 5,0 m musste bei beengten Platzverhältnissen hergestellt werden. Zur Ausführung kam eine mit Mikropfählen rückverhängte Spritzbetonsicherung, die in kleinen Abschnitten senkrecht hergestellt werden musste. Bei der Dimensionierung zu berücksichtigen waren zudem hohe Einzellasten von angrenzenden Stützen von bestehenden Hallenbauwerken. Von der Ingenieurgruppe Geotechnik wurde die Baugrunderkundung und Gründungsberatung sowie die Baugrubenplanung übernommen.


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