Bürogebäude Ingenieurgruppe Geotechnik Baugrunderkundung mittels Baggerschurf Kirchzarten im Dreisamtal
StartseiteMitarbeiterLeistungsspektrumLabor- und FelduntersuchungenProjekteStellenangebote


Tief- und Ingenieurbau

Dreisamufermauer in Freiburg
Auftraggeber: Stadt Freiburg, Garten- und Tiefbauamt
Bearbeitungszeitraum: 2010

Die bestehende Ufermauer am rechten Dreisamufer unterhalb der Greifeneggbrücke war im Hinblick auf die Standsicherheit zu ertüchtigen. Für das direkt an der B31 gelegene Bauwerk wurde eine mit Mikropfählen rückverhängte Spritzbetonsicherung ausgeführt. Für den geplanten Uferweg wurde die neue Mauer entsprechend rückversetzt und die bestehende Mauer im Zuge der Baumaßnahme soweit abgetragen, dass der geplante Weg auf der bestehenden Mauer verlaufen kann. Abschließend wurde die Spritzbetonschale mit einem Verblendmauerwerk versehen. Von der Ingenieurgruppe Geotechnik wurden die entsprechenden Standsicherheitsnachweise erbracht, Regelquerschnitte erstellt und die geotechnische Betreuung der Baustelle übernommen.

Pfinztalbrücke, Nöttingen
Auftraggeber: Regierungspräsidium Karlsruhe
Bearbeitungszeitraum: seit 2005

Im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der Bundesautobahn A8 Karlsruhe-Stuttgart ist der Bau der rund 500 m langen und bis zu 25 m hohen Pfinztalbrücke geplant. Angepasst an die geologischen Verhältnisse (Grabenstruktur des Pfinztals mit Störungszonen) werden die Bauwerkslasten über eine Tiefgründung mittels Großbohrpfählen (d = 1,50 m) in den Untergrund geleitet. Die Großbohrpfähle wurden in 2010 ausgeführt und deren Herstellung durch uns geotechnisch begleitet.

Murgtalbrücke, Murg
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg
Bearbeitungszeitraum: 2005-2009

Im Rahmen des Neubaus der Bundesautobahn A98 Abschnitt Murg-Hauenstein wurde der Neubau der etwa 300 m langen und bis zu 25 m hohen Murgtalbrücke bei Murg erforderlich. Angepasst an die stark wechselhaften Untergrundverhältnisse und die hohen Lasten aus dem Bauwerk werden die Widerlager und die Stützen mittels Großbohrpfählen tiefgegründet. Die Herstellung der Großbohrpfähle in den Jahren 2008 und 2009 wurde durch uns geotechnisch begleitet.

Tunnel Groß Ehrstädt, Murg
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg
Bearbeitungszeitraum: seit 2005

Im Rahmen des Neubaus der Bundesautobahn A98 Abschnitt Murg-Hauenstein ist der Bau des ca. 300 m langen Tunnels Groß Ehrstädt geplant. Der Tunnel wird in offener Bauweise errichtet. Zur Sicherung der bis zur ca. 15 m tiefen Baugrube kommt in der anstehenden Decklage sowie in dem verwitterten, tiefer gelegenen Fels eine Bodenvernagelung mit Spritzbetonschale bereichsweise zur Ausführung. Der Aushub sowie die Baugrubensicherung, welche im Wesentlichen in 2010 ausgeführt wurde, wurden durch uns geotechnisch begleitet.

Umbau Langenwaldschanze in Schonach
Auftraggeber: Greiner Ingenieure GmbH, Donaueschingen
Bearbeitungszeitraum: April 2007 bis November 2010

Um größere Sprungweiten zu ermöglichen sowie zur Anpassung an die neuen FIS-Normen planten die Greiner Ingenieure GmbH in Donaueschingen im Auftrag der Gemeinde Schonach den Umbau der Langenwaldschanze (neues Schanzenprofil W 95). Für den Umbau wurde das Gelände unterhalb des Schanzentisches umfangreich umgestaltet. Zudem musste der Anlauf verlängert werden, wozu ein neuer Schanzentisch errichtet wurde. Im Aufsprungbereich unterhalb des neuen Schanzentisches war ein Geländeauftrag von bis zu ca. 6,0 m Dicke erforderlich. Im anschließenden Auslaufbereich musste das Gelände bis zu ca. 8,0 m tief abgetragen werden. Die Ingenieurgruppe Geotechnik war mit der Baugrunderkundung und der geotechnischen Beratung für den Umbau beauftragt. Standsicherheitsberechnungen ergaben, dass der überwiegend aus künstlichen Auffüllungen bestehende Aufsprungbereich keine ausreichende Standsicherheit besaß. Auch nach dem Geländeauftrag waren Sicherungsmaßnahmen erforderlich, da sich bei der Steilheit des Geländes ohne Sicherungsmaßnahmen rechnerisch keine ausreichende Böschungsbruchsicherheit nachweisen ließ. Zur Sicherung der vorhandenen Aufschüttung und des neuen Geländeauftrags wurde eine Bewehrte-Erde-Konstruktion in Verbindung mit Mikropfählen als Boden-/Felsvernagelung hergestellt. Die Ingenieurgruppe Geotechnik führte erdstatische Berechnungen zur Bemessung der Sicherungsmaßnahmen durch. Im Zuge der Bauausführung waren wir mit der geotechnischen Beratung beauftragt, wobei die Eignung von Aushubmaterial für den Einbau im Aufsprugbereich überprüft, die Fremdüberwachung der Erdarbeiten und eine ergänzende Gründungsberatung für eine Tribüne durchgeführt sowie die Standsicherheit von seitlichen Einschnittsböschungen beurteilt wurden.

Schanze Schonach, Geländeauftrag im Aufsprungbereich, Geländeabtrag im Auslaufbereich

"Mimram"-Brücke (Rheinbrücke), Kehl
Auftraggeber: Stadt Kehl, Stadtbauamt
Bearbeitungszeitraum: 2001 bis 2003
Die ca. 400 m lange "Mimram-Brücke" über den Rhein ist eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen den Städten Kehl und Straßburg. Die Hängeseilbrücke besticht durch ihre schlanke Konstruktion. Die beiden Flusspfeiler und die Pfeiler der Vorlandbrücken sind flach auf Fundamenten gegründet. Die beiden Brückenwiderlager an den Ufern wurden auf Ortbetonbohrpfählen gegründet, um die erheblichen Zugbelastungen aus der Seilkonstruktion aufzunehmen.
 
Rothenbachtalbrücke, Murg
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg
Bearbeitungszeitraum: seit 2001
Im Rahmen des Neubaus der Bundesautobahn A98 Murg-Hauenstein ist der Neubau der 115 m langen Rothenbachtalbrücke geplant. Die Brücke soll das rd. 20 m tiefe Tal des Rothenbächles überqueren. Angepasst an die stark wechselhaften Untergrundverhältnisse und die hohen Lasten aus dem Bauwerk wurde ein Gründungskonzept für die Widerlager und Stützen ausgearbeitet (Flachgründung mit Fundamentvertiefung und Bohrpfahlgründung).
 
Freiburg, Günterstalstraße
Auftraggeber: Abwasser Freiburg GmbH
Bearbeitungszeitraum:
1. Bauabschnitt 2002 bis 2004
2. Bauabschnitt seit 2006
Der bestehende, über 100 Jahre alte Abwasserkanal muss auf einer Länge von ca. 700 m erneuert werden. Aufgrund der beengten Verkehrsverhältnisse ist ein unterirdischer bemannter Vortrieb (Mikrotunneling) geplant bzw. wurde für den 1. BA durchgeführt. Da bei den Baugrunderkundungen im Bereich des Rohrscheitels größtenteils locker gelagerte Auffüllungen vorgefunden wurden, musste der Baugrund im Vorfeld durch Injektionen verfestigt werden. Ansonsten kann es beim unterirdischen Vortrieb zu Nachbrüchen und Hohlraumbildungen, im ungünstigsten Fall zu Einbrüchen im Bereich der Fahrbahnoberfläche, kommen.

Windkraftanlagen
Auftraggeber: verschiedene Firmen und Privatpersonen
Bearbeitungszeitraum: seit 1998
In den zurückliegenden Jahren wurden Gründungsberatungen bei mehreren Windkraftanlagen im südbadischen Raum durchgeführt.

Neubau Kraftwerk Rheinfelden
Auftraggeber: Energiedienst AG, Rheinfelden
Bearbeitungszeitraum: seit 2005

Das älteste Flusswasserkraftwerk Europas mit einer Stromproduktion von derzeit 185 Mio. KWh wurde durch einen Neubau mit einer Stromproduktion von 565 Mio. KWh ersetzt. Das Kraftwerk ist seit 2011 in Betrieb. Für die Erstellung des Maschinenhauses wurde eine im Rhein liegende, bis zu 30 m tiefe Baugrube hergestellt. Vorlaufend waren umfangreiche Abdichtungsmaßnahmen (ca. 1000 Injektionsbohrungen mit Tiefen von bis zu 50 m) erforderlich. Da das ausgeschriebene Injektionsverfahren bei den vorliegenden geologischen Verhältnissen nicht ausführbar war, musste dieses während der laufenden Injektionsarbeiten umgestellt werden. Zur Optimierung der eingesetzten Suspensionen wurden umfangreiche Laborversuche in einem Baustellenlabor ausgeführt. Eine besondere Herausforderung stellte die Sicherung der in den Kalksteinen vorhandenen Hohlräume dar, die überwiegend mit Lockergestein verfüllt sind (max. erkundete Ausdehnung: Höhe 12 m, Breite 24 m) damit bei einer Verbindung dieser Hohlräume zum Rhein die Gefahr des pipings unterbunden wird. Durch unser Haus erfolgte die Fachbauleitung für die Abdichtungs- und die Felssicherungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurden Böschungssicherungsmaßnahmen geplant  und Planungsgrundlagen für eine Reihe weiterer Bau- und Bauhilfsmaßnahmen geschaffen.

Neubau Kraftwerk Rheinfelden

Kraftwerk Albbruck-Dogern
Auftraggeber: Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG, jetzt Schluchseewerk AG
Bearbeitungszeitraum: seit 2003

Baugrube Kraftwerk Dogern

Die Leistung des Rheinkraftwerkes Albbruck-Dogern wurde durch den Neubau eines Zusatzkraftwerkes und den Bau eines Umgehungsgewässers verbessert. Dazu wurde neben dem bestehenden Stauwehr eine ca. 120 m lange und bis zu ca. 30 m tiefe Baugrube ausgehoben (zusätzliche Stromerzeugung 180 Mio. KWh pro Jahr, Inbetriebnahme Dezember 2009). Es wurde eine Baugrunderkundung einschließlich umfangreicher Labor- und Feldmessmethoden ausgeführt, um die Planung des Bauwerkes, der Baugrube einschließlich der erforderlichen Umschließung mit einer Sicherung des nah benachbarten Wehrpfeilers sowie der Baugrubensohle zu ermöglichen.

Im Zusammenhang mit dem Neubau des Zusatzkraftwerkes werden derzeit zur Verbesserung der Gleitsicherheit des Stauwehres die Wehrpfeiler rückverankert. Die dazu notwendigen Anker sind 72 m lang. Dabei beschrieb die Ingenieurgruppe Geotechnik die geotechnischen Randbedingungen für die Überprüfung der Standsicherheit. Im Zuge der Planung der Rückverankerung wurden von uns die Probebohrungen für die Anker geotechnisch betreut. Weiterhin waren wir bei der Ausbildung der Ankerköpfe beratend tätig. Derzeit werden die Ankerbohrungen von uns geotechnisch begleitet.


© 2008 Ingenieurgruppe Geotechnik
Impressum | Sitemap