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Tief- und IngenieurbauDreisamufermauer in Freiburg Pfinztalbrücke, Nöttingen Murgtalbrücke, Murg Tunnel Groß Ehrstädt, Murg Umbau Langenwaldschanze in Schonach "Mimram"-Brücke (Rheinbrücke), Kehl Das älteste Flusswasserkraftwerk Europas mit einer Stromproduktion von derzeit 185 Mio. KWh wurde durch einen Neubau mit einer Stromproduktion von 565 Mio. KWh ersetzt. Das Kraftwerk ist seit 2011 in Betrieb. Für die Erstellung des Maschinenhauses wurde eine im Rhein liegende, bis zu 30 m tiefe Baugrube hergestellt. Vorlaufend waren umfangreiche Abdichtungsmaßnahmen (ca. 1000 Injektionsbohrungen mit Tiefen von bis zu 50 m) erforderlich. Da das ausgeschriebene Injektionsverfahren bei den vorliegenden geologischen Verhältnissen nicht ausführbar war, musste dieses während der laufenden Injektionsarbeiten umgestellt werden. Zur Optimierung der eingesetzten Suspensionen wurden umfangreiche Laborversuche in einem Baustellenlabor ausgeführt. Eine besondere Herausforderung stellte die Sicherung der in den Kalksteinen vorhandenen Hohlräume dar, die überwiegend mit Lockergestein verfüllt sind (max. erkundete Ausdehnung: Höhe 12 m, Breite 24 m) damit bei einer Verbindung dieser Hohlräume zum Rhein die Gefahr des pipings unterbunden wird. Durch unser Haus erfolgte die Fachbauleitung für die Abdichtungs- und die Felssicherungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurden Böschungssicherungsmaßnahmen geplant und Planungsgrundlagen für eine Reihe weiterer Bau- und Bauhilfsmaßnahmen geschaffen. Kraftwerk Albbruck-Dogern Die Leistung des Rheinkraftwerkes Albbruck-Dogern wurde durch den Neubau eines Zusatzkraftwerkes und den Bau eines Umgehungsgewässers verbessert. Dazu wurde neben dem bestehenden Stauwehr eine ca. 120 m lange und bis zu ca. 30 m tiefe Baugrube ausgehoben (zusätzliche Stromerzeugung 180 Mio. KWh pro Jahr, Inbetriebnahme Dezember 2009). Es wurde eine Baugrunderkundung einschließlich umfangreicher Labor- und Feldmessmethoden ausgeführt, um die Planung des Bauwerkes, der Baugrube einschließlich der erforderlichen Umschließung mit einer Sicherung des nah benachbarten Wehrpfeilers sowie der Baugrubensohle zu ermöglichen. |
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