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Auftraggeber: Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe Bearbeitungszeitraum: seit 1985
 - Deichbau Polder Söllingen Greffern
Zum Hochwasserschutz entlang des Rheins wurden und werden zahlreiche Polder gebaut, die zum Teil auch zur Renaturierung von Flussauen dienen sollen. Hierzu werden bestehende Deiche ertüchtigt oder rückgebaut bzw. rückverlegt. Zur Bewirtschaftung des Rückhalteraums sind zahlreiche Bauwerke (z. B. Durchlässe, Pumpwerke usw.) erforderlich. Wir waren und sind u. a. bei folgenden Polderbaumaßnahmen beteiligt: - Polder Söllingen / Greffern, von 1995 bis 2006, ca. 20 km Deich, ca. 15 Bauwerke, u. a. Acher-Schöpfwerk, ca. 12 Mio. m³ Rückhaltevolumen
 - Aufstandsfläche Deich Rheinhausen
- Polder Breisach / Burkheim, von 1985 bis heute
- Polder Wyhl / Weisweil, von 2000 bis heute
- Retentionsraum Bellenkopf / Rappenwört (bei Karlsruhe), von 1991 bis heute, ca. 12 km Deich
- Hochwasserschutz Rheinhausen, von 2003 bis heute, ca. 5 km Deichneubau, ca. 2 km Deichsanierung
Auftraggeber: Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe Bearbeitungszeitraum: seit 1980
Die bestehenden Deiche entlang des Rheins und seiner zahlreichen Nebenflüsse sind vielfach vergleichsweise alt (zum Teil 100 Jahre und älter). Sie wurden häufig mit Aushubmaterial, das in der unmittelbaren Umgebung anfiel gebaut, ohne dass kontrollierte Dammzonen eingerichtet wurden (z. B. Dichtungszonen). Die Deiche entsprechen in ihrem urspünglichen Aufbau größtenteils nicht den heutigen Regeln der Technik und unserem heutigen Sicherheitsverständnis. Im Zuge der Planung und Durchführung von Ertüchtigungsmaßnahmen, wird i.d.R. wie folgt vorgegangen: - Erkundung des Deich- und Untergrundaufbaus
- Beurteilung des Istzustandes hinsichtlich der statischen und hydraulischen Standsicherheit
- Vorschlag von Ertüchtigungsmaßnahmen (z. B. Regelprofile)
- Nachweis der Standsicherheit des ertüchtigten Deichs
- geotechnische Begleitung der Baumaßnahme (Geotechnische Fachbauleitung, Fremdüberwachung, z. B. Materialeignung, Verdichtungskontrollen)
Wir sind u. a. bei folgenden Maßnahmen beteiligt:
 - Linker Hochwasserdeich Kinzig bei Hausach
- Rhein, rechter Hochwasserdeich bei Eggenstein, 2004 - 2005, ca. 5 km Deich
- Kinzig, rechter und linker Deich, mehrere Abschnitte bei Gengenbach, Hausach und Steinach, seit 2005, insgesamt ca. 8 km Deich
 - Schutter Entlastungskanal
- Schutterentlastungskanal, zwischen Lahr und Schwanau, seit 2006, beidseits, insgesamt ca. 14 km Deich
- Elz, rechter und linker Deich, mehrere Abschnitte zwischen Emmendingen und Teningen bzw. der Elzmündung (Leopoldskanal), seit 2003, insgesamt ca. 8 km Deich
- Wutach, bei Wutöschingen, beidseits, von 2002 bis 2005, ca. 3 km Deich
- Dreisam bei Freiburg, rechter Deich, ca. 1,5 km Länge, seit 2009
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg, zahlreiche Städte und Gemeinden sowie Hochwasserschutzverbände Bearbeitungszeitraum: seit 1974
Etwa seit dem Jahr 1970 wurden zahlreiche Hochwasserrückhaltebecken zum Hochwasserschutz gebaut. Die Becken liegen zum Teil im Einschnitt. Vielfach werden sie durch einen Absperrdamm, zum Teil durch kleinere Flügeldämme zur Talseite hin begrenzt. In den Absperrdamm sind meistens das Grundablassbauwerk und die Hochwasserentlastung integriert. Die älteren Rückhaltebecken müssen nach ca. 20 bis 25 Jahren einer "vertieften Sicherheitsüberprüfung" nach DIN 19700 unterzogen werden. Bei dieser Überprüfung sind auch geotechnische Belange zu beachten. In den letzten 30 Jahren waren wir an ca. 100 Rückhaltebecken tätig. In jüngerer Zeit waren dies u. a. folgende Maßnahmen:
Sicherheitsüberprüfung / Ertüchtigungsmaßnahmen: - Oberkirch, seit 2005, HRB "Kayer", "Reiersbach" und "Niederlehen"
- Offenburg, seit 2007, HRB "Winkelbach"
- Ettenheim, seit 2006, HRB "Erlenried"
 - Auslassbauwerk HRB Erlenried, Ettenheim
- Herbolzheim, seit 2004, HRB "Kirnbachtal", "Langenacker" und "Seitenpolder Roßallmend"
- Bereich Kaiserstuhl, seit 2004, ca. 15 Becken in verschiedenen Gemeinden, u. a. Bahlingen, Bötzingen, Eichstetten, Vogtsburg
- Freiburg, seit 2005, mehrere Becken, u. a. HRB "Dietenbach", "Freiburg-Nord", "Hinterer Längler", "Giesental"
- Bereich Markgräfler Land, seit 2004, u. a. HRB "Heitersheim", Heitersheim, "Eschbach", Eschbach, "Sulzbachtal", Sulzburg, "Tritschler Säge", Müllheim, "Hacher Acker", Auggen
 - HRB Tritschler Säge, Müllheim
 - HRB Wolterdingen, Gründungssohle Durchlassbauwerk
Neubau:
- HRB Wolterdingen, seit 2002, eines der größten HRB in Baden-Württemberg, seit 2006 in Bau, Dammhöhe ca. 16 m, Rückhaltevolumen
ca. 3,5 Mio m³, Fertigstellung in 2011
 - HRB Wolterdingen, Durchlassbauwerk im Bau
 - HRB Wolterdingen, Erdbau
- Ettenheim, 2006, HRB "Riedmühle"
- Vögisheim, seit 2005, HRB "Rheintalbächle"
- Bad Krozingen, seit 2010, HRB „Neumagen“
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