Bürogebäude Ingenieurgruppe Geotechnik Baugrunderkundung mittels Baggerschurf Kirchzarten im Dreisamtal
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Hoch- und Industriebau

Visualisierung: Sacker Architekten, Freiburg

Testo AG
Neubau eines Verwaltungs- und Laborgebäudes in Titisee,
Auftraggeber: testo AG, Lenzkirch
Bearbeitungsjahr: 2009/2010

Auf einem Grundstück südlich der B31 in Titisee realisiert die Testo AG den Neubau eines viergeschossigen Gebäudes als Teil eines großen Verwaltungs- und Lagergebäudekomplexes. Die gesamte Baumaßnahme wurde durch unser Haus fachgutachterlich begleitet (Baugrunderkundung, Geotechnischer Bericht).

Neckar Tower in Villingen-Schwenningen        

Auftraggeber: J S K International, Architekten und Ingenieure GmbH, Frankfurt/M.
Wohnungsbaugesellschaft Villingen-Schwenningen mbH
Bearbeitungszeitraum: November 2008 bis Ende 2009

Am nördlichen Rand des Landesgartenschaugeländes im Stadtbezirk Schwenningen wurde in der Nähe des Bahnhofs der 13-geschossige Neckar Tower errichtet. Die Gründung des Bauwerks mit Tiefgarage und Untergeschoss erfolgte auf einer tragenden Bodenplatte im Festgestein des Unterkeupers. In den Dolomitsteinen des Unterkeupers kommt gespanntes Grundwasser vor, das im Abstrom einer ehemaligen metallverarbeitenden Fabrik liegt und mit organischen Schadstoffen belastet ist. Das Bauwerk musste daher gegen drückendes Wasser von außen abgedichtet werden. Während der Bauzeit war eine Wasserhaltung mit anschließender Reinigung des Grundwassers erforderlich. Aufgrund der Nähe zum Bahndamm, der Nachbarbebauung und der angrenzenden Neckarstraße musste die Baugrube größtenteils durch einen verformungsarmen Verbau gesichert werden.

Neubau Weingut Franz Keller, Oberbergen
Auftraggeber: privat
Bearbeitungszeitraum: Vorerkundung 2008, Haupterkundung 2010, Planung ab 2010

In Oberbergen im Kaiserstuhl soll ein neues Weingut errichtet werden. Zur Errichtung des geplanten Gebäudes ist eine etwa 130 m lange und mehr als 12 m tiefe Baugrube am Rande einer bestehenden Lösssteilböschung mit einer Höhe von ca. 10 m erforderlich. Somit ergibt sich eine Gesamthöhe des Geländesprungs von über 20 m. Der Verbau wird als dauerhafte Stützkonstruktion ausgeführt. Er ist als aufgelöste Bohrpfahlwand konzipiert, der im Endzustand über Mikropfähle und bereichsweise auch Abstützung auf das Gebäude den Erddruck aufnehmen soll. Von der Ingenieurgruppe Geotechnik wird die Verbau- und Aushubplanung vorgenommen.

Neubau eines Kamins beim Heizkraftwerk der Uniklinik Freiburg
Auftraggeber: Stadt Freiburg, Baurechtsamt
Bearbeitungszeitraum: 2010/2011

An dem bestehenden Heizkraftwerk wurde ein neuer Kamin errichtet. Ein ausreichend tragfähiger Untergrund wurde erst in einer Tiefe von ca. 4 m aufgeschlossen. Ferner waren aufgrund der Nähe zu Nachbarbebauungen in Tiefen bis ca. 8 m unter Gelände Bestands-fundamente vorhanden.
Aufgrund der gegebenen Randbedingungen wurden die Lasten über Tiefgründungsmaßnahmen (Pfahlgründung mittels Mikropfähle) in den Untergrund eingeleitet. Bei der Dimensionierung und Bemessung der Mikropfähle war eine Wechselbelastung (Lastwechsel von Druck auf Zug) der Mikropfähle zu berücksichtigen. 
 
 
Neubau der Hauptverwaltung (HV) und des Fachbereichs Forschung-Entwicklung-Anwendung (FEA) der Fa. EKATO Holding GmbH, Freiburg in Schopfheim
Auftraggeber: EKATO Holding GmbH, Freiburg
Bearbeitungszeitraum 2010/2011
Die zwei Hauptgebäude sollen miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht ein nicht bebauter Innenhof. Während die HV flächig unterkellert wird und vier Geschosse erhalten soll, sind für das Gebäude der FEA nur bereichsweise eine Unterkellerung und drei Geschosse geplant. Ferner sollen im Bereich der FEA zwei Prüfgruben mit unterschiedlichen Durchmessern und unterschiedlichen Einbindetiefen bis ca. 8 m unter Geländeoberfläche errichtet werden.
Die geotechnischen und hydrogeologischen Untersuchungen haben gezeigt, dass die Grundwasser- und Schichtwasserverhältnisse im Baufeld komplex sind. Ferner liegt das gesamte Bauvorhaben in einem Wasserschutzgebiet. Bezüglich der Wasserhaltung und der Baugrubensicherung sind daher besondere Maßnahmen zu treffen.
 

Sporthalle Ellenrieder Gymnasium
Auftraggeber: Stadt Konstanz, Hochbau und Liegenschaftsamt
Bearbeitungszeitraum: 2009 bis 2010
Zwischen dem Ellenrieder Gymnasium und der Wallgutschule wurde die bestehende Sporthalle abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der Neubau grenzt unmittelbar an die beiden bestehenden Schulgebäude an, wobei die Sohle ca. 3 m unter der Geländeoberfläche liegt. Die Baugrundverhältnisse sind vergleichsweise schwierig, da bis ca. 15 m Tiefe sehr setzungsweiche „Beckentone“ vorhanden sind und das Grundwasser bis annähernd zur Geländeoberfläche ansteigen kann. Die Baugrube wurde durch eine Spundwand, die in Höhe der Baugrubensohle durch einen abschnittsweise eingebrachten Unterbeton ausgesteift wurde, gesichert. Es wurde eine Pfahl-Platten-Gründung ausgeführt, wobei die Pfähle (Mikropfähle) auch zur Auftriebssicherung dienen. Die Tragfähigkeit der Pfähle (Druck-Zug-Wechselbelastung) wurde durch zyklische Zugversuche überprüft.
 
 
Bodensee-Therme (mit angrenzender Parkpalette), Konstanz
Auftraggeber: Bädergesellschaft Konstanz
Bearbeitungszeit: 1999 bis 2007
Das bestehende Schwimmbad wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bei schwierigen, ungleichen  Baugrundverhältnissen in unmittelbarer Nähe zum Bodensee (weiche "Beckentone") wurde bei dem mehrgeschossigen Gebäude eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung ausgeführt. Die Pfähle dienen bei hohen Bodenseewasserständen auch zur Auftriebssicherung des Gebäudes. Zur Auftriebssicherung der Baugrubensohle musste das Grundwasser durch Schwerkraftbrunnen in den unter den Beckentonen vorhandenen Rheinkiesen entspannt werden.

Hirschen Areal, Lörrach
Auftraggeber: Städtische Wohnbau Lörrach GmbH
Bearbeitungszeitraum: 2003/2004
Die Städtische Wohnbau Lörrach GmbH realisierte den Neubau eines 14-stöckigen Wohn- und Geschäftshauses im Hirschen-Areal, Lörrach. Die innerstädtische Lage im Zentrum von Lörrach unmittelbar angrenzend an bestehende Hochbebauung machte ein komplexes Gründungskonzept mit Sicherung der Nachbarbebauung notwendig.

Erweiterung Universitätsbibliothek, Karlsruhe
Auftraggeber: Staatl. Vermögens- und Hochbauamt, Karlsruhe
Bearbeitungszeitraum: 2000 bis 2003
Der 5-geschossige Erweiterungsbau grenzt unmittelbar an das 15-geschossige Bibliotheksgebäude an, wobei der Erweiterungsbau etwa 1,5m tiefer als das Bibliotheksgebäude liegt. Zur Sicherung des Bestandsgebäudes im Bauzustand wurde unmittelbar neben den Bestandsfundamenten eine Spundwand eingebracht, die oben in die Bestandsfundamente bzw. die angrenzende Bodenplatte rückverhängt wurde. Auf diese Weise konnten wesentlich aufwändigere Unterfangungsarbeiten oder eine Rückverhängung über Injektionsanker vermieden werden.

Erweiterung IKEA Freiburg
Auftraggeber: IKEA Verwaltungs GmbH, Hofheim-Wallau
Bearbeitungsjahr: 2006
Das bestehende IKEA Einrichtungshaus wurde durch einen Lageranbau und durch den Neubau einer Parkpalette mit vier Ebenen erweitert. In diesem Zusammenhang fand eine Baugrunderkundung und geotechnische Beratung für die Planung und Ausführung statt.

Neubau eines Lager- und Verwaltungsgebäudes der testo AG,
Auftraggeber: testo AG, Lenzkirch
Bearbeitungsjahr: 2006/2007

Firma Testo, Lenzkirch

Die testo AG realisierte auf dem firmeneigenen Gelände in Lenzkirch den Neubau eines fünfgeschossigen Verwaltungs- und Lagergebäudes mit Anschluss an die bestehende Bebauung. Die Lasten des Gebäudes werden teilweise über Pfähle in den Untergrund geleitet. Aufgrund der vorherrschenden Grundwasserverhältnisse (Gewährleistung der Auftriebssicherheit) sind diese Pfähle auch Wechselbeanspruchungen (Zug- und Druck) unterworfen.

Solar Infocenter, Freiburg
Auftraggeber: Provinzial-Rheinland Lebensversicherung AG, Düsseldorf
Bearbeitungszeitraum: 2001 bis 2003
Auf dem ehemaligen Standort einer Hubschrauberhalle der französischen Streitkräfte, die später von der Stadt Freiburg als Recyclinghof genutzt wurde, entstand ein Bürogebäude mit einer Nutzfläche von rund 14.000 m2 als Kompetenzzentrum für energieoptimiertes Planen, Bauen und Wirtschaften.

EVONIK-Werksgelände, Rheinfelden; diverse Bauvorhaben
Auftraggeber: Degussa AG, Rheinfelden
Bearbeitungsjahre: seit 1980
Seit 1980 wurden auf dem Werksgelände zahlreiche Baumaßnahmen geotechnisch betreut. In der Regel wurden Pfahlgründungen ausgeführt, da häufig nicht ausreichend tragfähige Auffüllungen vorhanden sind, die bis in größere Tiefe reichen. Innerhalb der unterlagernden Kalksteine können Hohlräume vorhanden sein, so dass besondere Maßnahmen bei den Tiefgründungen erforderlich wurden.

Fa. Erismann, Breisach, Erweiterung eines Hochregallagers
Auftraggeber: Erismann & Cie. GmbH
Bearbeitungszeitraum: 2001 (Ingenieurbüro Breder)

Firma Erismann

Beim Stammwerk des zu den weltweit führenden Herstellern von Wandbelägen zählenden Unternehmens wurde direkt neben einem bestehenden Hochregallager ein neues Hochregallager mit Abmessungen von ca. 90 m x 40 m und eine Höhe von ca. 30 m errichtet. Aufgrund der großen Setzungsempfindlichkeit des Hochregallagers war ein Bodenaustausch von bindigen Deckschichten unter der Bodenplatte notwendig. Um den Bodenaustausch unmittelbar am Bestand ausführen zu können, waren Unterfangungsmaßnahmen erforderlich.


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