Bürogebäude Ingenieurgruppe Geotechnik Baugrunderkundung mittels Baggerschurf Kirchzarten im Dreisamtal
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Tief- und Ingenieurbau

"Mimram"-Brücke (Rheinbrücke), Kehl
Auftraggeber: Stadt Kehl, Stadtbauamt
Bearbeitungszeitraum: 2001 bis 2003
Die ca. 400 m lange "Mimram-Brücke" über den Rhein ist eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen den Städten Kehl und Straßburg. Die Hängeseilbrücke besticht durch ihre schlanke Konstruktion. Die beiden Flusspfeiler und die Pfeiler der Vorlandbrücken sind flach auf Fundamenten gegründet. Die beiden Brückenwiderlager an den Ufern wurden auf Ortbetonbohrpfählen gegründet, um die erheblichen Zugbelastungen aus der Seilkonstruktion aufzunehmen.
 
Pfinztalbrücke, Nöttingen
Auftraggeber: Regierungspräsidium Karlsruhe
Bearbeitungszeitraum: 2005 bis 2008
Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Bundesautobahn A8 Karlsruhe-Stuttgart ist der Bau der rund 500 m langen und 25 m hohen "Pfinztalbrücke" geplant. Angepasst an die geologischen Verhältnisse (Grabenstruktur des Pfinztals mit Störungszonen) werden die Bauwerkslasten über Tief- und Flachgründungen in den Untergrund geleitet.

Rothenbachtalbrücke, Murg
Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg
Bearbeitungszeitraum: seit 2001
Im Rahmen des Neubaus der Bundesautobahn A98 Murg-Hauenstein ist der Neubau der 115 m langen Rothenbachtalbrücke geplant. Die Brücke soll das rd. 20 m tiefe Tal des Rothenbächles überqueren. Angepasst an die stark wechselhaften Untergrundverhältnisse und die hohen Lasten aus dem Bauwerk wurde ein Gründungskonzept für die Widerlager und Stützen ausgearbeitet (Flachgründung mit Fundamentvertiefung und Bohrpfahlgründung).
 
Freiburg, Günterstalstraße
Auftraggeber: Abwasser Freiburg GmbH
Bearbeitungszeitraum:
1. Bauabschnitt 2002 bis 2004
2. Bauabschnitt seit 2006
Der bestehende, über 100 Jahre alte Abwasserkanal muss auf einer Länge von ca. 700 m erneuert werden. Aufgrund der beengten Verkehrsverhältnisse ist ein unterirdischer bemannter Vortrieb (Mikrotunneling) geplant bzw. wurde für den 1. BA durchgeführt. Da bei den Baugrunderkundungen im Bereich des Rohrscheitels größtenteils locker gelagerte Auffüllungen vorgefunden wurden, musste der Baugrund im Vorfeld durch Injektionen verfestigt werden. Ansonsten kann es beim unterirdischen Vortrieb zu Nachbrüchen und Hohlraumbildungen, im ungünstigsten Fall zu Einbrüchen im Bereich der Fahrbahnoberfläche, kommen.

Windkraftanlagen
Auftraggeber: verschiedene Firmen und Privatpersonen
Bearbeitungszeitraum: seit 1998
In den zurückliegenden Jahren wurden Gründungsberatungen bei mehreren Windkraftanlagen im südbadischen Raum durchgeführt.

Neubau Kraftwerk Rheinfelden
Auftraggeber: Energiedienst AG, Rheinfelden
Bearbeitungszeitraum: seit 2005

Baugrube Kraftwerk Rheinfelden

Das älteste Flusswasserkraftwerk Europas mit einer Stromproduktion von derzeit 185 Mio. KWh wird durch einen Neubau mit einer Stromproduktion von 565 Mio. KWh ersetzt werden. Die Inbetriebnahme ist für 2013 geplant. Für die Erstellung des Maschinenhauses wurde eine im Rhein liegende, bis zu 30 m tiefe Baugrube hergestellt. Vorlaufend waren umfangreiche Abdichtungsmaßnahmen (ca. 1000 Injektionsbohrungen mit Tiefen von bis zu 50 m) erforderlich. Da das ausgeschriebene Injektionsverfahren bei den vorliegenden geologischen Verhältnissen nicht ausführbar war, musste dieses während der laufenden Injektionsarbeiten umgestellt werden. Zur Optimierung der eingesetzten Suspensionen wurden umfangreiche Laborversuche in einem Baustellenlabor ausgeführt. Eine besondere Herausforderung stellte die Sicherung der in den Kalksteinen vorhandenen Hohlräume dar, die überwiegend mit Lockergestein verfüllt sind (max. erkundete Ausdehnung: Höhe 12 m, Breite 24 m) damit bei einer Verbindung dieser Hohlräume zum Rhein die Gefahr des pipings unterbunden wird. Durch unser Haus erfolgte die Fachbauleitung für die Abdichtungs- und die Felssicherungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurden Böschungssicherungsmaßnahmen geplant  und Planungsgrundlagen für eine Reihe weiterer Bau- und Bauhilfsmaßnahmen geschaffen.

Kraftwerk Albbruck-Dogern
Auftraggeber: Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG
Bearbeitungszeitraum: seit 2003

Baugrube Kraftwerk Dogern

Die Leistung des Rheinkraftwerkes Albbruck-Dogern soll durch den Neubau eines Zusatzkraftwerkes und den Bau eines Umgehungsgewässers verbessert werden. Dazu muss neben dem bestehenden Stauwehr eine ca. 120 m lange und bis zu ca. 30 m tiefe Baugrube ausgehoben werden (zusätzliche Stromerzeugung 180 Mio. KWh pro Jahr, Inbetriebnahme Dezember 2009). Es wurde eine Baugrunderkundung einschließlich umfangreicher Labor- und Feldmessmethoden ausgeführt, um die Planung des Bauwerkes, der Baugrube einschließlich der erforderlichen Umschließung mit einer Sicherung des nah benachbarten Wehrpfeilers sowie der Baugrubensohle zu ermöglichen.

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