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Erd- und Deponiebau

Werksdeponie der Lonza AG
Auftraggeber: Gewerbepark Hochrhein GmbH, Waldshut-Tiengen
Bearbeitungszeitraum: seit 2006

Deponie Lonza

Im Zuge der Umwandlung des ehemaligen LONZA Standortes Waldshut in einen Gewerbepark, ist die Erweiterung der Werksdeponie der LONZA AG geplant. Im Rahmen der Genehmigungsplanung wurden Abdichtungskonzepte entwickelt und Standsicherheitsberechnungen sowie  Verformungsanalysen des Deponiekörpers durchgeführt. Die Abdichtung des Deponiekörpers erfolgt in den unteren, steileren  Böschungsbereichen mittels einer Künstlichen Mineralischen Dichtung. Für die Eigen-, Fremd- und Behördenüberwachung wurde ein Qualitätssicherungsplan erarbeitet. Die Fremdüberwachung der Abdichtungsmaßnahme erfolgt durch unser Haus. Auf der Südseite des Deponiekörpers sollen Photovoltaikanlagen erstellt werden. Bei der Erarbeitung von Lösungen für die Gründung auf dem Deponiekörper sind wir beratend tätig.

Industriemülldeponie Rheinfelden-Karsau
Auftraggeber: Schleith GmbH, Rheinfelden
Bearbeitungszeitraum: 2005

Rheinfelden Karsau Deponieabdeckung

Die IG Deponie Karsau, bestehend aus den Firmen Degussa AG und Aluminium Rheinfelden GmbH, betreibt im Gemeindewald von Karsau eine Industriemülldeponie. Im Zuge der Oberflächenabdichtung der Deponie wurde bereichsweise eine künstliche mineralische Dichtungsschicht eingebaut. Vor dem Einbau wurde auf Testfeldern zunächst das Mischungsverhältnis der künstlichen mineralischen Dichtung (Gemisch aus Kiessand, Bentonit und Füllermaterial unter Zugabe von Wasser) und der mit der Mischung erzielte Verdichungsgrad ermittelt. Damit sollte überprüft werden, ob mit der Mischung die Anforderungen bezüglich der Materialzusammensetzung, der Durchlässigkeit und des Verdichtungsgrades laut Qualitätsicherungsplan eingehalten werden können. Wir waren für die bauausführende Fa. Schleith GmbH bei der Eigenüberwachung beratend tätig.

Deponie Kahlenberg, Ringsheim
Auftraggeber: Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg, Ringsheim
Bearbeitungszeitraum: 1995 bis 2006

Deponie Kahlenberg

Die Deponie Kahlenberg, die auf einem stillgelegten Bergwerk liegt, wurde von 1973 bis Juni 2005 von den Landkreisen Emmendingen und Ortenaukreis als Hausmülldeponie genutzt. Während der Betriebzeit der Deponie waren wir u. a. im Zuge einer Erweiterung der Deponie mit der Bearbeitung folgender geotechnischer Fragestellungen beauftragt: erforderliche Bodenaustauschmaßnahmen, Prüfung der Eignung von Schüttmaterial für die technischen Barrieren und für die mineralische Basisabdichtung, Gründung und Standsicherheitsnachweise seitlicher Dämme.
Zur Behandlung und Verwertung des Hausmülls ist seit Frühjahr 2006 auf dem Deponiegelände eine Anlage zur mechanisch-biologischen Aufbereitung in Betrieb. Für die Gründung der vier Betriebsgebäude auf z. T. bis zu 15 m mächtigen künstlichen Auffüllungen erstellten wir geotechnische Gutachten. Im Zuge der Bauausführungen waren wir mit der Fremdüberwachung der Erdbauarbeiten betraut.

 
 
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